Hauptschüler pflanzen 2000 Bäume
Karlsfeld gilt nicht als waldreiche Gemeinde. Damit das Wenige, das als Wald bezeichnet werden kann, etwas mehr wird, dazu hat die Klasse 8 a der Hauptschule Karlsfeld beigetragen.

Vom Schreibtisch auf den Acker: Auch Bürgermeister Stefan Kolbe griff zum Spaten.
Die Schüler haben am Wasserwerk nahe des Waldlehrpfads in zwei Tagen 2000 Bäume gepflanzt. Eigentlich war die Gemeinschaftsaktion von Gemeinde und Forstamt anders geplant: Die Hauptschüler sollten die Drittklässler der Karlsfelder Grundschule anleiten und unterstützen. Weil das Wetter aber alles andere als grundschulkinderfreundlich war, durften die Drittklässler im trockenen und warmen Klassenzimmer bleiben.
Also mussten sich die älteren Hauptschüler noch mehr ins Zeug legen. Was diese, unterstützt von Förster Franz Knierer und Mitarbeitern des Bauhofs der Gemeinde, auch gerne taten. Die Jugendlichen bepflanzten einen ganzen Hektar. Bei der Auswahl der Bäume habe man Wert auf große Vielfalt gelegt, sagte Förster Knierer. 34 verschiedene Baumarten wurden in den nassen Boden gesetzt. Heimische Bäume wie Kastanie und Eiche sind in dem neuen Waldstück ebenso anzutreffen wie der exotische Ginkgo.
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